Sonnenaufgang auf dem Haleakala, die Sonne geht über den Wolken auf

OH YEAH! Mein eigener Blog!

Vor einigen Wochen hatte ich also kurzerhand entschieden, einen eigenen Blog zu starten. Ich möchte meine Reisen und meinen Weg zur digitalen Nomadin mit anderen Menschen teilen. Mit der jetzigen Situation war ich unzufrieden und  konnte mir das nicht mehr vorstellen in Deutschland als Sozialarbeiterin zu arbeiten. Ich stieß vor Jahren schon mal auf Reiseblogs und darauf, dass andere Menschen damit und mit anderen Mitteln online Geld verdienen. Allerdings war ich damals nicht mutig genug, den Schritt zu wagen und verwarf den Gedanken wieder.

Das Gefühl von Freiheit, wenn man an dem schönsten Strand der Welt steht, die Wellen beobachtet und Berge im Hintergrund hat
Freiheit pur!

Diesmal sollte alles anders laufen. Recht schnell war ich schon im Brainstorming-Modus zum Namen – es sollte etwas Besonderes werden und unbedingt sehr passend sein. Ich wollte eine Marke damit entwickeln! Bald stand es fest:

Unbridled – ungezügelt, entfesselt, grenzenlos… – by Nate the Nomad!

Und genau da will ich hin! Ich möchte mich vom klassischen Job entfesseln und ab in die Freiheit! Die Welt sehen und dabei arbeiten; Arbeitszeiten selbst einteilen und jeden Sandkorn erkunden:

ortsunabhängiges Arbeiten – mein unbridled life.

Der Idee folgten auch gleich Taten. Kaum war die Entscheidung für diesen Namen gefallen, wurden ein paar Klicks getätigt, um die Domain zu registrieren und zu hosten. Es war nun offiziell! Ich war innerlich wahnsinnig nervös und hatte wieder ein extremes Glücksgefühl! Denn ich wusste wofür ich mich damit offiziell entschieden hatte: ein Leben, dass auf der gesamten Welt statt findet. Schon seit Jahren sehe ich einen herkömmlichen 9 to 5 Job als eine Fessel an. 5 Tage die Woche arbeiten, von Wochenende zu Wochenende leben und sich von einem Jahresurlaub zum anderen hangeln. Schon jetzt reicht es mir, wenn ich mich bereits am Anfang des Semesters auf die Semesterferien freue. Und das ein ganzes Leben so weiter machen?! Und das auch noch mit nur 24 Urlaubstagen?! Das würde mich nicht glücklich machen! Und das Leben ist halt einfach zu wertvoll, um dies mit Unzufriedenheit zu vergeuden!

Das Gefühl von Freiheit, wenn man vom höchsten Punkt des Kaau Kraters auf die Ostküste schauen kann
Solche Momente machen mich glücklich, hier ganz oben auf dem Ka’au Crater in Hawai’i

Gehe ich gedanklich ein Jahr zurück, kommt in mir wieder die Freude auf, ein regelrechtes Bauchkribbeln! Vor einem Jahr war ich auf Hawai’i. Ein paradiesischer Ort, der mich mit seinen Vibes und der Natur total in seinen Bann gezogen hat. Meine Woche bestand daraus mindestens 2x wandern zu gehen, im Meer zu schwimmen, zu schnorcheln und zu tauchen. Und natürlich auch die 100.000 Hausaufgaben für meine Uni-Kurse zu machen. Die erledigte ich aber ratzfatz, da meine Motivation diese Insel zu erkunden so hoch war. Jedes Mal wenn ich auf Erkundungstour war, fühlte ich mich so unglaublich glücklich, dass ich am liebsten jeden Baum, jeden Strauch, den Strand – ja so ziemlich alles – hätte umarmen können. Schon dort hatte ich also den Mix aus Erleben und Schule. Im kommenden Jahr ersetze ich dann einfach Schule mit online Arbeiten.

Mit Büchern am Strand lernen, Berge im Hintergrund, blaues Meer
Am Strand arbeiten? Vermutlich nicht – das ist unbequem und unproduktiv, aber ich hab’s versucht!

 

Um euch einen Einblick zu geben, wie ich mir das Leben als digitale Nomadin so vorstelle, habe ich mal überlegt, wie ein perfekter Tag für mich aussehen würde:
  • Früh aufstehen
  • Kaffee und ein leichtes Frühstück (extrem perfekte und unrealistische Variante: vom Freund mit dem Geruch von frischen Kaffee geweckt werden)
  • Snacks und Wasser packen
  • 1-3 Stunden Aktivität: Wandern, Tauchen, Schwimmen, Surfen, zu Fuß eine neue Umgebung erkunden, …
  • Wenn die Sonne dann am extremsten knallt, zurück in die kühlende Höhle, also nach Hause
  • Vielleicht ein kleines Nickerchen
  • An den Computer setzen und arbeiten
    • Gerne natürlich auch den Computer schnappen und in ein Café, eine Bar oder ein Restaurant gehen, um dort zu arbeiten
  • Sonnenuntergang genießen (denn dieser Moment lässt mich ruhig werden; beim Sonnenuntergang kann ich nochmal in mich gehen; resümieren; für mich ist das ein magischer Moment wie auch das Sterne-Beobachten am Himmel)
  • danach weiter arbeiten, denn mir macht es nichts aus auch mal spät zu arbeiten (da bin ich sogar sehr produktiv)

Das Gefühl von Freiheit, wenn man einem Stand-up-Paddler dabei beobachtet, wie er hinaus aufs Meer paddelt und dabei die Sonne in orangen Farben untergeht.

 
Solch perfekte Tage hatte ich immer wieder in Hawai’i und auf unserer letzten Reise in Indonesien. Vielleicht ist das auch ein wenig naiv, aber es muss ja nicht jeder Tag so aussehen – sonst wird’s ja auch „langweilig“. Allerdings möchte ich solche Tage öfter haben als nur im Urlaub. Das gehört für mich zu einem glücklichen und ausgeglichenen Leben!

Und dieses Ziel stecke ich mir persönlich!

In meinen nächsten Beiträgen wird es darum gehen, wie ich zu dieser Entscheidung gekommen bin, d.h. ich werde von Reisen berichten, aber auch Gedankengänge erklären. Ich möchte außerdem so transparent wie möglich sein, sodass du auch über Sachen wie Gewerbeanmeldung, neuste Lernerfolge in Sachen SEO etc. informiert wirst. Somit wird’s ein Mix aus Erleben und Erlernen.

 
 
P.S: Wie sieht denn dein perfekter Tag aus? Schreibs mir persönlich oder hier in die Kommentare!
 
 

Deine

Signature of Nate the Nomad

 

Wela ka hao – Lebe ein zügelloses Leben!

Du fragst dich, wer hier schreibt?

Abenteuerin, digitale Nomadin und Freiheits-Suchti – dafür steht Nate the Nomad!

Wohnung geündigt und Hab & Gut verkauft. Bepackt mit einem großen Rucksack bin ich nun auf der Suche nach dem schönsten Fleckchen auf dieser Erde!

Ein freies, ungezwungenes und ortsunabhängiges Leben – Das ist mein Traum und mein Ziel!

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Kommentare (5)

Liebe Nate,
Danke für diesen wunderschönen Blog. Ich hoffe du schaffst es, ein so unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu verwirklichen. Wenn man deine Texte ließt, bekommt man richtig Lust zu reisen. Ich lasse mich auf jeden Fall von dir inspirieren!!!Weiter so.

Vielen Dank, shary! Mal sehen was 2016 so bringt 😉

Hallo Nate, ich bin total begeistert und stolz hier deinen Blog zu sehen, zu erleben und sogar darin zu schreiben. Gratulation zu deinem Mut, dein Leben anders zu gestalten. Es ist erstaunlich,was heut zu Tage alles moeglich ist. Mein Leben verlief bisher nach der “ langweiligen“ Art. Bis ich jetzt zum zweiten Mal an Brustkrebs erkrankt bin. Ich mache mir auch so meine Gedanken,ob das alles so weitergehen soll, wie vor der Krankheit. Ich finde es total toll, dass du anregst, über das eigene Leben nach zu denken. Meine Vorstellungen sind leider noch nicht so ausgereift und konkret, wie die deinen. Mein perfekter Tag beginnt mit einer guten Tasse früh, am besten mit einem schönen Sonnenaufgang im Freien. Ein ausgiebiges Frühstück und ein vollkommen entspannter Hunde Spaziergang schließen sich an. Und da hört es auch schon auf. Denke ich an die Arbeit, wird mir ganz anders. Das möchte ich mir eigentlich nicht mehr antun. Aber, es hat sich noch Nichts ergeben bzw keine Idee aufgetan, wie ich mein Leben finanzieren könnte. Vielleicht kommt die zündende Idee ja noch. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog und für deine Lebensgestaltung.

Vielen Dank für deine Worte! Nach einem zweiten Ausbruch ist es auf jeden Fall verständlich, dass du den Wunsch hast, etwas zu verändern. Gib dir Zeit, um herauszufinden, was genau das Problem ist bzw. besser noch: was dir am wichtigsten ist. Denn vielleicht würde auch schon eine kleine Veränderung ein entspannteres Leben ermöglichen.
Ich mag deinen perfekten Start in den Tag und merke, dass ein freieres Leben dir auch mehr gefällt! Dann halte daran fest und schau, dass es dir persönlich besser geht! Vielleicht einen Ortswechsel für den Job oder weniger Stunden?
Ich hoffe, du findest eine Lösung! Halt mich auf dem Laufenden, vielleicht kann ich dir auch helfen 😉

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